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Richtig meditieren - Meditation für Anfänger

Ich weiß noch zu gut, wie schwer mir der Einstieg in die Meditation fiel. Noch heute gibt es Tage, an denen es mir besonders schwer fällt. Ich habe es mit Meditationsbüchern, Podcasts, geführten Meditation versucht. In ein Meditationszentrum wollte ich allerdings nicht gehen. Ich wollte richtig meditieren lernen, aber die Vorstellung empfand ich als sehr unangenehm, weshalb ich es für mich in aller Stille probiert habe.

Aus heutiger Sicht würde ich mir selber, und jedem anderen, nahelegen, ein Meditationszentrum oder einen eigenen Lehrer aufzusuchen, der einem die Kunst des meditieren beibringt. Gerade wenn du eine bestimmte Form der Meditation erlernen möchtest kann ich es dir nur empfehlen. Wenn du beispielsweise den Buddhismus mit allen Fasern seines Seins erleben und begreifen möchtest, wenn du richtig meditieren im Buddhismus erlernen willst, solltest du dir einen guten, buddhistischen Lehrer suchen.

Wenn man sich selber auf den Weg der Meditation begibt, kostet das vor allem eins: Disziplin. Meditation ist eine Kunst, die Kunst vom Erlernen der Achtsamkeit, des im Jetzt sein. Und diese Kunst erlernt man am ehesten durch tägliches Praktizieren.

Sich selbst lieben lernen

Für den Ein oder Anderen mag sich das furchtbar anstrengend und mühselig anhören, mir ging es zu beginn jedenfalls so. Gerade an Wintertagen, wo es so schön kuschelig warm im Bett gewesen war, musste ich zehn Mal überlegen, ob ich nun wirklich früher als notwendig aus dem Bett huschen wollte. Immerhin war es so schön warm und gemütlich. Rückblickend verspreche ich dir eins: es lohnt sich.

Richtig meditieren als Anfänger

Die Meditation bietet dir etwas ganz besonderes, und zwar Zeit mit dir. Und das ist unvorstellbar kostbare Zeit, vor allem hinsichtlich deiner Beziehung und Liebe zu dir selber.

Wie geht meditieren richtig?

Wenn du lieber für dich alleine sein möchtest, was ich vollkommen nachempfinden kann, gibt es einige Dinge zu beachten. Setz dir einen festen Zeitpunkt am Tag, am besten ist es morgens direkt nach dem Aufstehen, an dem du meditierst. Dein Körper kann sich so schneller an die neue Routine gewöhnen und zudem ist man morgens noch ruhiger und ausgeglichener. Stell dir gerne vor dem Beginn deiner Meditation einen Wecker. Zudem möchte ich dir das Hinzuziehen einer Mala sehr ans Herz legen.

Meditationshaltung

Es gibt diverse Meditationshaltungen. Ich persönliche bevorzuge den halben Lotussitz. Sofern du gelenkig bist, kannst du dich natürlich gerne in den ganzen Lotussitz begeben. Nimm dir ein Meditationskissen oder ein normales Kissen, auf das du dich mit deinem Steißbein setzen kannst. Dadurch sitzt du erhöhter, gerade und dein Becken ist geöffnet. Für den halben Lotus grätschst du zunächst deine Beine. Führe den rechten, optional den linken, Fuß an die Innenseite deines linken Oberschenkels. Anschließend nimmst du behutsam deinen linken, optional den rechten, Fuß und legst ihn auf den rechten Oberschenkel. Achte dabei auf einen geraden Sitz, den Hinterkopf mehr Richtung Decke anheben, während das Kinn leicht Richtung Brustkorb herangezogen wird. In etwa so, als würde eine sanfte Energie an einem, an deinem Kopf angebrachten, durchsichtig zarten Faden ziehen.

Bevor du mit der Meditation beginnst, kannst du deinen Oberkörper ein paar Mal in kreisenden Bewegungen nach vorne und zurück gleiten lassen. So bringst du deine Energien in eine fließende Bewegung und mobilisiert zugleich deinen Körper. Begib dich anschließend wieder in deine Ausgangsposition.

Deine Hände während der Meditation

Lege deine Hände mit der Handfläche nach oben, wenn du empfangen möchtest, entspannt auf die Oberschenkel. Wenn du dich heute eher introvertiert fühlst, kannst du die Handflächen auf die Oberschenkel legen. Optional kannst du deine Hände auch zu einem Mudra falten. Ich beispielsweise benutze sehr gerne das Yoni Mudra oder das Gyan Mudra.

Sollte es dir zu beginn schwer fallen über mehrere Minuten gerade zu sitzen, kannst du dich gerne an eine Wand oder Türe anlehnen. Allerdings solltest du es nicht unbedingt zur Gewohnheit werden lassen.

Die Meditation

Schließe deine Augen und atme bewusst ein und aus. Drei tiefe und langgezogene Atemzüge ein, bevor du genussvoll über den geöffneten Mund wieder ausatmest. Kehre zu einem bewussten und natürlichen Atem zurück. Und nun beobachte. Beobachte deinen Atem, deinen Körper, deine Gedanken. Lass alles da sein, was in diesem Moment da sein möchte. Nimm wahr, was wahrgenommen werden möchte. Alles darf da sein.

Meditieren mit Mala Kette

Die Achtsamkeit aufrecht zu halten ist eine stetige Herausforderung. Deshalb kann das Hinzuziehen einer Meditationskette (Mala) sehr hilfreich sein.

Beginne an der ersten Perle, die rechts von der Guru Perle gelegen ist. Bei jeder Mala Perle atmest du einmal tief und bewusst über die Nase ein und füllst deinen Brustkorb mit Luft. Anschließend atmest du langsam und genussvoll über den leicht geöffneten Mund wieder aus. Bei der Ausatmung ziehst du deinen Bauchnabel sanft Richtung Wirbelsäule heran. Diese bewusste und achtsame Atmung wiederholst du bei jeder der 108 Mala Perlen. Wenn du möchtest, kannst du sie traditioneller Weise zwischen Daumen- und Mittelfinger halten und kreisen lassen. Hier benötigst du auch keinen Wecker, denn in dem Augenblick, wo du die Guru Perle wieder berührst, hast du 108 bewusste Atemzüge, und damit eine genussvolle und achtsamkeitsbasierte Meditation, genießen dürfen.

Geführte Meditation

Eine weitere Möglichkeit ist eine geführte Meditation. Suche dir dafür am besten eine heraus, die dich erstens thematisch berührt und bei der du zweitens die Stimme als angenehm empfindest. Lass dich von ihr führen. Gerne kannst du auch unsere geführten Meditation auf Instagram (@naturalself.official) bei den IGTVs nutzen.

Meditationsmusik

Das Hören von Meditationsmusik kann für Einige ebenfalls sehr hilfreich und vielversprechend sein. Zudem ist die Auswahl an Meditationsmusik unglaublich Vielfältig. Wenn ich Meditationsmusik für meine Meditation benutze, höre ich vor allem Gesänge tibetanischer Mönche oder schamanische Trommelmusik. Außerdem nutze ich sehr gerne das Gayatri Mantra. Dafür nutze ich die dreißigminütige Version von Deva Premal.

Ein sanfter Ausklang

Wenn du am Ende deiner Meditation angelangt bist möchte ich dich dazu einladen, noch drei bis fünf tiefe und bewusste Atemzüge zu nehmen. Hebe anschließend deine Arme entlang der Seiten nach oben, führe deine Handflächen zusammen und komme in dieser Haltung mit den Händen vor deine Brust. Verneige dich leicht vor dir, vor deinem Körper, vor der wunderschönen und kostbaren Zeit, die du mit dir hast verbringen dürfen.

Trau dich neugier auszuprobieren und höre vor allem auf deine intuitive Stimme in dir. Sie weiß, was sie sich wünscht und braucht. Die Meditation ist eine wundersame Reise, voll von Überraschungen und unerwarteten Begegnungen. Deshalb möchte ich dir nahelegen, diese Zeit zu genießen und nicht irgendeiner Perfektion des Egos gerecht werden zu wollen.

Genieße diese wundersame und wohltuende Zeit mit dir, mit deinem Körper, mit allen Ebenen deines Seins. Namasté.

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